Medical Mission International unterstützt ausgewählte lokale Initiativen, die langfristig sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch nachhaltig sind. So arbeitet MMI etwa mit dem South Medical Hospital in Simbabwe zusammen und finanziert dort landwirtschaftliche Projekte direkt am Krankenhausgelände.

Dank dieser Unterstützung konnten Arbeitskräfte und Materialien für den Bau eines rund 1.000 m² großen Glashauses bereitgestellt werden. In diesem Glashaus – sowie auf den angrenzenden Anbauflächen – gedeihen mittlerweile Gurken, Paprika, Paradeiser, Erbsen, Erdäpfel und Grünkohl.

Das frisch geerntete Gemüse ermöglicht es dem Krankenhaus, Patient:innen aus armutsbetroffenen Verhältnissen – die häufig unter Mangelernährung leiden – effizient mit nährstoffreichen Mahlzeiten zu versorgen.

Überschüssige Erträge werden auf regionalen Märkten und in Geschäften verkauft. Die daraus erzielten Einnahmen unterstützen den laufenden Betrieb des Krankenhauses, ermöglichen kostenlose Behandlungen für armutsbetroffene Patient:innen und finanzieren Einsätze medizinischer Teams, die Menschen in abgelegenen Regionen Simbabwes versorgen.

„Es ist wirklich faszinierend“, erzählt Dr. Mathew Wazara, medizinischer Berater von MMI in Simbabwe, der direkt an der Planung und Umsetzung des von MMI unterstützten Landwirtschaftsprojekts mitarbeitet.

Laut Dr. Wazara organisiert das Krankenhaus außerdem regelmäßig einen Tag der offenen Tür, bei dem armutsbetroffene Menschen aus der Umgebung kostenlos frisches Gemüse erhalten.

„Die Partnerschaft zwischen South Medical und MMI zeigt echte Wirkung“, sagt Dr. Wazara. „Dieses landwirtschaftliche Projekt ist ein weiteres Beispiel dafür, welche bedeutenden Fortschritte wir hier gemeinsam erzielen. Das sind großartige Erfolge für unsere Gemeinschaft.“